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Den Ruhetag der Dakar Rally zu erreichen, ist nie selbstverständlich. Ihn an der Spitze der Gesamtwertung zu erreichen, umso weniger.
Nach sechs anspruchsvollen Etappen und 3.636 Kilometern durch Saudi-Arabien treffen die Dacia Sandriders in Riad als Gesamtführende der Dakar Rally 2026 ein – dem Auftakt zur FIA
Ein starkes 1-2-Ergebnis auf Etappe 6 brachte die vier Fahrzeuge des Teams auf die Plätze eins, sechs, zehn und dreizehn der Gesamtwertung. Sieben Etappen und mehr als 4.300 Kilometer liegen noch vor dem Feld.
Teamchefin Tiphanie Isnard beschreibt die erste Woche als bewusste Gratwanderung.
„Die erste Woche war erwartungsgemäß hart, mit vier sehr steinigen Etappen, bei denen Geduld und Reifenmanagement entscheidend waren. Wir sind unserem Plan gefolgt, haben vor dem Ruhetag gepusht und liegen jetzt in Führung. Alle Fahrzeuge sind im Biwak – das ist wichtig. In Woche zwei wird es weiterhin extrem fordernd. Konzentration und Detailarbeit werden entscheidend sein.“
Diese Balance zwischen Tempo und Schonung prägte den Ansatz der Sandriders in Woche eins.

Im Mittelpunkt steht erneut Nasser Al-Attiyah. Nach der Führung nach Etappe 2 fiel er nach zwei Reifenschäden zurück, kämpfte sich aber mit einem zweiten Platz und einem klaren Etappensieg zurück an die Spitze – mit 6 Minuten und 10 Sekunden Vorsprung.
Eine zweitschnellste Zeit am Mittwoch, gefolgt von einem souveränen Etappensieg auf Stage 6 am Freitag, brachte das Duo zurück an die Spitze der Gesamtwertung – mit 6 Minuten und 10 Sekunden Vorsprung. Mit 55 Jahren verschiebt Al-Attiyah weiter die Maßstäbe der Dakar: Der Sieg auf Stage 6 war ein Etappensieg bei 19 aufeinanderfolgenden Dakar-Teilnahmen – und er liegt nun nur noch eine Etappe davon entfernt, den Allzeitrekord von 50 Dakar-Etappensiegen einzustellen.
Sébastien Loeb und Édouard Boulanger hatten in Woche eins mit mehreren Reifenschäden zu kämpfen, sicherten sich aber dennoch Rang sechs zur Halbzeit.
Der amtierende W2RC-Champion Lucas Moraes, der erstmals mit dem neuen Navigator Dennis Zenz antritt, unterstrich sein Potenzial mit zwei Top-4-Etappenzeiten. Trotz früherer Probleme liegt das Duo zum Beginn der zweiten Woche auf Rang zehn der Gesamtwertung.
Die Spanier Cristina Gutiérrez und Pablo Moreno hatten früh mit Reifenschäden zu kämpfen, fanden jedoch stark zurück und starten die zweite Woche komfortabel innerhalb der Top 15.
Ein Schlüsselfaktor bislang: die Reifen. In enger Zusammenarbeit mit BFGoodrich wurde gezielt an der Vermeidung von Laufflächen-Durchstichen gearbeitet.
Technikchef Philip Dunabin erklärt:
„Unser Fokus lag klar auf der Eliminierung von Laufflächen-Pannen. Gemeinsam mit BFGoodrich haben wir eine neue Reifenkonstruktion entwickelt. Bisher hatten wir keine einzige Laufflächen-Panne – nur Seitenwandschäden. Das könnte der nächste Entwicklungsschritt sein.“
Parallel dazu wurde der Sandrider weiter optimiert – mit Verbesserungen bei Gewicht, Kühlung, Zuverlässigkeit und Fahrerkomfort.
Mit dem Ruhetag abgeschlossen wendet sich die Dakar nun nach Süden. Etappe 7 eröffnet die zweite Woche mit schnellen, sandigen Passagen und einem langen Abschnitt Richtung Wadi ad-Dawasir. Es gibt keinen Raum für Konsolidierung. Nur Momentum, das es zu verteidigen gilt.
Die Führung ist ein Zwischenstand. Die Entscheidung liegt noch weit voraus.
