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Stage 6 der Dakar Rally 2026 zeigte erneut, warum Sand zu den großen Gleichmachern dieses Rennens gehört. Nach mehreren Tagen auf Fels und Schotter führte die längste Etappe der Rally über 915 Kilometer von Hail nach Riad, davon 326 Kilometer auf Zeit — ausschließlich durch Dünen.
Für TOYOTA GAZOO Racing W2RC wurde es ein Tag der Schadensbegrenzung, der Konzentration und des Überlebens im Spitzenfeld.
Zwei DKR GR Hilux landeten in den Top Vier der Tageswertung. Auch ohne Etappensieg blieb das Team klar im Kampf um den Gesamtsieg.
Der Wechsel auf reinen Sand veränderte den Charakter der Rally sofort. Navigation wurde zum Schlüsselfaktor, Sicht und Staub bestimmten das Tempo, während Linienwahl wichtiger war als rohe Geschwindigkeit.
Henk Lategan und Brett Cummings starteten als Gesamtführende, verloren jedoch durch kleinere Fehler in den Dünen wertvolle Zeit. Platz zwölf auf der Etappe, aber weiterhin Rang zwei in der Gesamtwertung — nur gut sechs Minuten hinter der neuen Spitze.
Mit fast 2.500 Kilometern vor ihnen ist die Rally weiterhin völlig offen.

Seth Quintero und Andrew Short erzielten Toyotas bestes Tagesergebnis mit Rang drei. Sie lagen über weite Strecken vorne, verloren jedoch durch einen verpassten Wegpunkt etwa eine Minute.
Am Ende fehlten nur 21 Sekunden auf Platz zwei. Es war bereits das zweite Podium der Rally für das Duo, auch wenn frühere Defekte ihre Gesamtposition stark belastet haben.
Ein typischer Quintero-Tag: schnell, aggressiv und technisch anspruchsvoll.

Toby Price und Armand Monleón lieferten ebenfalls eine starke Leistung und beendeten die Etappe auf Rang vier, nachdem sie über weite Strecken um einen Podiumsplatz gekämpft hatten.
Sie liegen nun auf Gesamtrang 15 und bleiben in Reichweite der Top Ten – ein realistisches Ziel für eine Crew, die in der Ultimate-Klasse noch Erfahrung sammelt.
Über alle drei Fahrzeuge hinweg war das Bild eindeutig: keine Ausfälle, keine Katastrophen und konstanter Druck auf die Spitze.
Nach über 2.000 Kilometern in sieben Tagen erreichte die Rally ihren Ruhetag — psychologisch wie körperlich ein wichtiger Punkt.
Stage 7 führt über 876 Kilometer nach Wadi ad-Dawasir, davon 462 Kilometer auf Zeit. Schwieriges Terrain und lange Distanzen bleiben, und für die Titelanwärter zählt vor allem eines: im Rennen bleiben.
Toyota verlässt Stage 6 mit zwei Autos in den Top Vier der Tageswertung, einem Fahrzeug auf Platz zwei der Gesamtwertung und allen Crews noch im Einsatz.
Bei der Dakar ist das oft wichtiger als jeder Etappensieg.

Henk Lategan:
„Es war ein schwieriger Tag für uns. Der erste Teil begann ganz gut und wir fuhren in Nasser’s Tempo, aber wir haben ein paar Fehler bei der Linienwahl in den Dünen gemacht. Es hätte also besser laufen können. Aber wir haben eine gute Startposition für Sonntag und es kommen noch einige schwierige Etappen, daher kann sich noch vieles ändern. So nah an der Spitze zu sein ist ziemlich gut, wenn man bedenkt, wie unsere Rally begonnen hat. Wir haben uns zurückgekämpft und jetzt werden wir in der zweiten Woche alles geben.“
Seth Quintero:
„Es war ein guter Tag für uns. Wir sind vorne gestartet und vorne angekommen. Am Anfang konnten wir gut pushen. Einmal mussten wir für einen Wegpunkt umdrehen und das hat uns eine Minute gekostet, was natürlich ärgerlich war. Danach haben wir ein gutes Tempo gehalten, ein paar andere Autos überholt und hatten einen spannenden Kampf. Wir sind wirklich hart gefahren. Es ist beeindruckend, was der DKR GR Hilux aushält, denn wir haben ihn heute extrem gefordert. Insgesamt sind wir heute über 900 Kilometer gefahren, also bin ich definitiv müde und bereit für den Ruhetag.“
Toby Price:
„Die Etappe heute lief gut. Es gab einfach unglaublich viel Sand und von unserer Startposition aus war es brutal. Die erste Woche war ziemlich verrückt, aber wir sind noch im Rennen. Letztes Jahr sind wir bis zu diesem Punkt gekommen und haben dann nur noch eine Etappe gefahren, also ist das Ziel, diesmal darüber hinauszukommen und weiter Erfahrung zu sammeln. Die nächste Woche wird sicher genauso anspruchsvoll wie die erste, aber ich fühle mich körperlich gut und das Auto läuft gut, also sind wir zufrieden.“
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