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Die Dakar Rally ist kein Ort für zweite Chancen. Sie belohnt Vorbereitung, Konstanz und die Fähigkeit, weiterzufahren, wenn der Plan zerbricht. Für Dacia bedeutet 2026 der zweite Anlauf beim härtesten Motorsportereignis der Welt – und diesmal ist der Anspruch klar definiert.

Vom 3. bis 17. Januar treten die Dacia Sandriders erneut bei der Dakar Rally an, dem Auftakt zur FIA World Rally-Raid Championship (W2RC) 2026. Nach einem Etappensieg beim Dakar-Debüt vor zwölf Monaten und zwei Erfolgen in der vergangenen W2RC-Saison kehrt das Team nach Saudi-Arabien zurück – besser vorbereitet, breiter aufgestellt und entschlossen, Potenzial in Ergebnisse zu verwandeln.
Die Dakar 2026 markiert einen deutlichen Entwicklungsschritt für das Programm. Die Dacia Sandriders erweitern ihr Aufgebot von drei auf vier Fahrzeuge und schicken eines der stärksten Fahrer-Navigator-Line-ups ins Rennen.

Angeführt wird das Team von Nasser Al-Attiyah, fünffachem Dakar-Sieger und dreifachem W2RC-Champion, erneut gemeinsam mit dem belgischen Navigator Fabian Lurquin. Erfahrung dieser Größenordnung ist selbst bei der Dakar selten – und Al-Attiyah reist mit dem klaren Ziel an, mehr zu holen als Platz vier aus dem Vorjahr.

Ebenfalls wieder dabei sind Cristina Gutiérrez und Pablo Moreno. Nach einer ruhigen, aber überzeugenden Dakar 2025 wollen die beiden ihre Rolle nicht mehr nur im Hintergrund ausfüllen, sondern ihre Leistung sprechen lassen.

Sébastien Loeb, neunfacher Rallye-Weltmeister, startet zu seiner zehnten Dakar, diesmal erneut mit Édouard Boulanger, dem W2RC-Champion der Saison 2025. Nach dem frühen Ausfall im vergangenen Jahr kehrt Loeb mit dem Ziel zurück, ein vollständiges Dakar-Ergebnis einzufahren.

Komplettiert wird das Quartett durch den amtierenden W2RC-Champion Lucas Moraes aus Brasilien, der gemeinsam mit seinem neuen deutschen Navigator Dennis Zenz antritt. Moraes kennt das Dakar-Podium bereits – Zenz bringt wertvolle Erfahrung aus dem Navigatorensitz mit.
Die 48. Ausgabe der Dakar Rally umfasst insgesamt 7.994 Kilometer, davon 4.840 Kilometer auf Zeit, verteilt auf 13 Etappen. Start und Ziel liegen in Yanbu am Roten Meer. Dazwischen: Dünenfelder, steinige Passagen, schnelle Pisten und Marathon-Etappen ohne externe technische Unterstützung.
Mit 920 Kilometern ist Etappe 6 der längste Tag der Rally. Tagsüber moderate Temperaturen, nachts nahe dem Gefrierpunkt. Körperliche Belastung und mechanische Standfestigkeit werden gleichermaßen gefordert. Genau hier muss sich zeigen, ob die Sandrider-Mission trägt.
Alle vier Crews treten im weiterentwickelten, allradgetriebenen Dacia Sandrider an, betrieben mit ARAMCO Sustainable Fuel und ausgerüstet mit BFGoodrich-Reifen. Für 2026 wurde das Fahrzeug gezielt überarbeitet.

Gewichtsreduktion durch leichtere Karosserieteile, verbesserte Kühlung durch neue Luftführungen, Lüftermotoren und eine wassergekühlte DC-DC-Einheit. Dazu bessere Sicht bei Nacht, verstärkte Fahrwerkskomponenten, überarbeitete Antriebsteile und FIA-homologierte Motorkomponenten. Software-Updates optimieren die Leistungsabgabe innerhalb der Reglementgrenzen, während der Innenraum auf extreme Hitze vorbereitet wurde.
Das ist kein Experiment mehr. Der Sandrider tritt als ausgereiftes Rally-Raid-Werkzeug an.
Teamchefin Tiphanie Isnard kennt die Dimension der Aufgabe.
„Nur ein Jahr nach unserer ersten Teilnahme an der FIA World Rally-Raid Championship und Dacias ersten Schritten im Motorsport stehen wir erneut am Start des härtesten Rennens der Welt. Unser Ziel ist klar: Wir wollen gewinnen.
Technisch haben wir das Fahrzeug zur Reife gebracht. Es hat auf allen Untergründen überzeugt – von Dünen bis zu schnellen Pisten. Gleichzeitig begegnen wir der Dakar mit Demut. Sie hat immer eine zweite Seite: Überraschungen, Rückschläge, Unvorhergesehenes. Genau das macht diesen Wettbewerb aus.“
Nasser Al-Attiyah formuliert es unmissverständlich:
„Der Dacia Sandrider ist ein sehr gutes Auto, das Team ist stark, und ich bin sicher, dass wir ein sehr gutes Ergebnis erreichen können. Die Dakar ist extrem schwierig, aber mein Ziel ist es zu gewinnen. Wir haben jetzt deutlich mehr Erfahrung und sind sehr gut vorbereitet.“
Cristina Gutiérrez blickt mit Zuversicht auf den Start:
„Letztes Jahr gab es noch Unsicherheiten, aber nach unseren Leistungen fühle ich mich stark und hoch motiviert. Ich weiß, dass wir zu einem sehr guten Ergebnis fähig sind.“
Sébastien Loeb verweist auf die Entwicklung:
„Das Team hat seit letztem Jahr enorm viel Arbeit investiert. Die Zuverlässigkeitsthemen sind gelöst, wir haben die Rallye du Maroc gewonnen, und alle Zeichen stehen auf Grün. Die Dakar ist lang und komplex – aber wir sind bereit.“
Für Lucas Moraes ist es ein Neubeginn:
„Ein neues Team, ein neues Auto, ein neuer Co-Driver. Was bleibt, ist der Hunger, vorne zu kämpfen. Die Herausforderung ist riesig – genau das motiviert mich.“
2025 war das Ankommen das Ziel. 2026 sind die Erwartungen höher. Die gesammelte Erfahrung, das erweiterte Line-up und das gereifte Fahrzeug bringen die Dacia Sandriders in eine andere Ausgangslage.
Die Dakar entscheidet immer selbst. Aber wenn sich das Biwak in Yanbu erneut füllt, kehrt Dacia nicht mehr als Neuling zurück – sondern als Team, das sich messen lassen will.
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